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14. Dezember 2011
 
Verbraucherschutz: Neue Richtlinien für Fruchtsäfte verabschiedet
Das EU-Parlament hat am 14.12.2011 mit großer Mehrheit einer Änderung der EU-Gesetzgebung zu Fruchtsäften zugestimmt. Die Fraktion Grüne/EFA begrüßt das Abstimmungsverhalten.

In Zukunft dürfen Fruchtsäfte nur noch nach dem benannt werden, was sie auch wirklich enthalten.
Die bisherige Praxis, einen Basissaft, wie beispielsweise Apfelsaft, zu verwenden und kleinere Mengen teurerer Säfte, wie Himbeere, hinzuzufügen und das Ganze dann nach der kleineren Komponente "Himbeersaft" zu nennen, wird nicht mehr erlaubt sein. Früchte in Säften werden nun in der Reihenfolge ihres Anteils am Fruchtsaft auf der Verpackung aufgeführt werden müssen.

juice_tasmas.jpgDies ist aus Verbraucherschutzsicht als positiv zu bewerten, da es nicht mehr so leicht zu Täuschungen kommen kann. Die Abgrenzung zwischen Fruchtsaft, Fruchtsaft auf Konzentrat und Nektar ist nun klarer als bisher.
Leider wurde der Vorschlag, Fruchtnektare verpflichtend als „gesüßt" zu kennzeichnen, nicht angenommen. So können die Verbraucherinnen und Verbraucher sich leider nicht auf den ersten Blick darüber informieren, ob der von ihnen gewählte Nektar zusätzlichen Zucker enthält oder nicht.

Die Fraktion Grüne/EFA begrüßt allerdings, dass die heute beschlossenen Regelungen festlegen, dass Fruchtsäfte zukünftig keinen Zucker und keine Süßstoffe mehr enthalten dürfen.

Die offizielle Pressemitteilung der Fraktion Grüne/EFA finden Sie hier: http://www.greens-efa.eu/de/fruit-juices-5043.html

Die offizielle Pressemitteilung des Europäischen Parlamentes finden Sie hier: http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20111213IPR34068/html/Klare-Kennzeichnung-von-Fruchtsaftmischungen

 


(Photo: photocase/tasmas)