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Online-Glücksspiele
Parlament pocht auf besseren Verbraucherschutz

photocasde_complize_original.jpgDie gesetzlichen Rahmenbedingungen für Online-Glücksspiele sind in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich. Leider hat die mehrfach von EU-Ebene eingeforderte Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten bei der Regulierung mit Blick auf den Verbraucherschutz und die Bekämpfung illegalen Glücksspiels nicht funktioniert. Das Parlament fordert nun in einem im November verabschiedeten Bericht, Online-Glücksspiele künftig einheitlicher zu regulieren.

Spielsucht vorbeugen, illegales Glücksspiel bekämpfen

Wegen des leichten Zugangs haben Online-Glücksspiele unbestritten ein hohes Suchtpotential. Die Kommission wird im nun mit großer Mehrheit verabschiedeten Initiativbericht nun aufgefordert, Maßnahmen bis hin zu einer Rahmenrichtlinie zu ergreifen, um illegales Glücksspiel zu bekämpfen, Spielsucht vorzubeugen und junge Menschen sowie gefährdete Nutzer besser zu schützen. Grundsätzlich soll es jedoch weiterhin den Mitgliedsstaaten überlassen bleiben, wie sie ihren Glücksspielmarkt regulieren, staatliche Monopole aussprechen oder Lizenzen vergeben. Bei der Bekämpfung von illegalem Glücksspiel im Internet legten die Grünen Wert darauf, dass Banken, Kreditkarten- und andere Zahlungsanbieter dazu verpflichtet werden sollen, keine Transaktionen für illegale Glücksspielanbieter durchzuführen. Der Bericht wurde mit den Stimmen der Grünen in Straßburg verabschiedet.

(Foto: complize/photocase.de)