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31. 08. 11
 
„Taste the waste“ und „Die Essensvernichter“
Film und Buch über die Globale Lebensmittelverschwendung
Jedes Jahr werden allein in Deutschland 15 Millionen Tonnen an Lebensmitteln einfach weggeworfen, während anderswo auf der Welt Menschen verhungern. Die KonsumentInnen wünschen unversehrte, frische Produkte - was nicht dem Schönheitsideal entspricht, wird weggeworfen.

Warum führt unsere Verschwendung zu Hunger in der Welt? Und was hat unsere Ernährungsweise mit dem Rest der Welt zu tun? Diese und weitere Fragen stellen Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn sowohl in dem Buch „Die Essensvernichter" als auch im Film „Taste the waste". ttw_11.jpg

Um eine möglichst breite gesellschaftliche Debatte zum Thema Lebensmittelverschwendung anzustoßen, wird es zum Kinostart des Films am 8. September deutschlandweit Aktionstage geben.

In Berlin und Stuttgart setzen sich die Menschen zu einer gemeinsamen Mahlzeit an eine lange Tafel, um zusammen zu essen und sich auszutauschen. Tischgespräch ist eine Diskussion zum Thema mit Vertretern aus Landwirtschaft, Kirche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. 


Es kocht Aktivist und Koch Wam Kat mit seiner mobilen Küche.

Berlin: Samstag, 10. September 2011, 12.00h bis 15.00h, Dorothea-Schlegel-Platz am Reichstagsufer
Stuttgart: Samstag, 17. September 2011, 12.00h bis 15.00h, Schlossplatz

Die Zutaten werden am jeweiligen Freitag davor in der Umgebung bei engagierten Bauern eingesammelt.

Wenn auch Ihnen die Lebensmittelverschwendung ein Dorn im Auge ist - machen Sie mit! Kommen Sie am 17. September auf den Stuttgarter Schlossplatz.

Der Film „Taste the Waste" wird zudem am 15. September um 19 Uhr in Heidelberg und um 21 Uhr in Mannheim in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt. Weitere Informationen dazu unter www.tastethewaste.de

Das Buch „Die Essensvernichter" ist bereits erschienen und beleuchtet historische Entwicklungen der Überproduktion, der Wegwerfgesellschaft sowie der „Amerikanisierung" unserer Ernährungsgewohnheiten und zeigt die Auswirkungen unseres Überflusses auf das Leben in Entwicklungsländern auf. Gleichzeitig ist es eine Anleitung zum Aktiv werden und kann daher auch als Materialsammlung verstanden werden. Weitere Informationen dazu unter www.essensvernichter.de