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Tagung: Die Kommunen als Auftraggeber
Gesetzliche Grundlagen - ökologische und soziale Handlungsmöglichkeiten
euro_klein_blaquid.jpgAllein durch Beschaffung im öffentlichen Sektor wird jährlich rund 13 % des deutschen Bruttoinlandsproduktes umgesetzt. Mit ca. 250 Mrd. Euro im Jahr ist die Öffentliche Hand die größte Einkäuferin bzw. Nachfragerin in Deutschland. Ungefähr die Hälfte davon wird von den Kommunen ausgegeben. Die Kommunen verfügen also über eine beträchtliche "Nachfrage-Macht".

Gleichzeitig ist die Auftragsvergabe durch die Kommunen durch Gesetze und Verordnungen strikt geregelt - nicht zuletzt um Korruption zu vermeiden und um Gefälligkeitsvergaben unmöglich zu machen. Und natürlich soll mit dem Geld der SteuerzahlerInnen sparsam und wirtschaftlich umgegangen werden.

  • Wie können im Dickicht des Vergaberechts andere Zielsetzungen, ökologischer, gleichstellungspolitischer und sozialer Art etwa, zum Zuge kommen?
  • Wie lässt sich eine nachhaltige und sozial verantwortlicheAuftragsvergabe durchsetzen gegenüber dem Gebotdas günstigste Angebot zu wählen?

Die Fachtagung der Petra-Kelly und der Heinrich-Böll-Stiftung in Nürnberg gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der rechtlichen Grundlagen - in Deutschland und der Europäischen Union, die hier ja eine immer wichtigere Rolle spielt. Und sie zeigt anhand konkreter, bereits realisierter Beispiele (Fair Trade, Umweltverträglichkeit,Tariftreue, Frauenförderung etc.), wie sich die Zielsetzung einer nachhaltigen Beschaffung umsetzen lässt.

Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt 40,- Euro, bei Ermäßigung 30,- Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die Tagungsverpflegung. Zahlungen auf das Konto-Nr. 8089520200 bei der GLS Bank (BLZ 430 609 67). Bitte Seminar-Nummer 2-10-13 und den Namen des/der Teilnehmenden angeben!

Zeit: Sa., 20. März 2010, 10:00 - 16:45 Uhr

Ort
: Pädagogisches Institut, Nürnberg, Fürther Str. 80a

>> Einladung und Tagungsprogramm


(Foto: photocase.com/ blaquid)