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23. 11. 09
 
Ursprungskennzeichnung
Parlament verabschiedet Resolution zu „Made In“
made_in_ausschnitt.jpgIn Europa besteht keine Pflicht zur Angabe „MADE IN", weshalb man auf dem europäischen Markt einerseits Produkte ohne jegliche Herkunftsangabe, andererseits Produkte findet, die aus rein kommerziellen Zwecken mit täuschenden und irreführenden Hinweisen in Bezug auf das wahre Produktionsland versehen sind.

Die Europäische Kommission legte bereits Ende 2005 einen Vorschlag für eine Verordnung „über die Angabe des Ursprungslandes bei ausgewählten Einfuhren aus Drittländern" vor. Auch das Parlament sprach sich 2006 in erster Lesung, sowie 2007 in einer schriftlichen Erklärung für die Annahme der Verordnung aus. Doch nachdem der Entwurf unter anderem an der deutschen Blockade im Rat scheiterte, wurde er im Rat nicht wieder von der Tagesordnung abgesetzt.

In einer Resolution forderte das Europäische Parlament nun erneut eine verpflichtende Ursprungskennzeichnung für den Binnenmarkt. Das Parlament verwies darauf, dass wichtige Handelspartner der EU, wie die Vereinigten Staaten, China, Japan und Kanada, längst verbindliche Ursprungskennzeichnungsvorschriften eingeführt hatten. Die Parlamentarier forderten zudem die Kommission auf, bei betrügerischen und irreführenden Herkunftsbezeichnungen einzuschreiten.

>> Die Resolution im Original