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21. 04. 09
 
EU-Parlament senkt Kosten für SMS und Datenverkehr
Abstimmung zu Roaming-Gebühren
photocase_beeing_me_handy_ausschnitt.jpgZur Abstimmung des Europäischen Parlamentes über die neue Roaming-Verordnung erklärt Heide Rühle, binnenmarktpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:

"Ich begrüße die heute vom Europäischen Parlament verabschiedete neuen Obergrenzen für Roaminggebühren. Damit werden die Preise für Handy-Gespräche im EU-Ausland weiter sinken und endlich auch die Kosten für Textnachrichten (SMS), multimediale Nachrichten (MMS) und Datenroamingentgelte gedeckelt.

Dank der neuen Verordnung dürfen ab dem 1. Juli 2009 maximal € 0.43 pro Minute für ausgehende und maximal € 0.19 pro Minute für eingehende Mobilfunkanrufe berechnet werden. Bis Juli 2011 werden die Preise weiter schrittweise auf € 0.35 bzw. € 0.11 pro Minute fallen. Wichtig ist außerdem, dass die Gespräche in Zukunft ab der 31. Sekunde sekundengenau abgerechnet werden. Gegenwärtig zahlen die Verbraucherinnen und Verbraucher für ihre Anrufe etwa 20 Prozent mehr, als sie eigentlich telefoniert haben.

Das Verschicken von SMS im EU-Ausland darf ab dem 1. Juli 2009 anstatt der heutigen 28 Cent maximal € 0.11 kosten. Datenroamingdienste, sprich das Internetsurfen via Mobiltelefon oder Laptop, werden auf Großkundenebene reguliert. Durch einen sogenannten "Cut-off-Mechanismus" können sich die Kunden außerdem vor bösen Rechnungs-Überraschungen schützen und einen Betrag festlegen, ab dem das Daten-Roaming gesperrt werden soll."

 

 

(Foto: beeing_me/photocase.de)