Zur Abstimmung des Europäischen Parlamentes über die Verordnung zur Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit erklärt Heide Rühle, binnenmarktpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:
"Durch technische Standards bei Reifen ist es möglich, CO2-Ausstoß und Lärmbelastung im Straßenverkehr zu reduzieren. Durch die serienmäßige Einführung von Systemen zur Überwachung des Reifendrucks und erhöhten Anforderungen an das Reifendesign wird die Energieeffizienz verbessert und Kraftstoff eingespart.
Durch das Maßnahmenpaket wird außerdem ein wichtiger Beitrag zur Lärmreduzierung geleistet. Lärm führt zu immer größeren gesundheitlichen Belastungen, vom langsamen Gehörverlust über Schlafstörungen bis hin zu Herz- und Kreislauferkrankungen.
Im Gegensatz zu der zögerlichen Haltung des Rates, der angesichts der Wirtschaftskrise die Verordnung verwässern wollte, hat sich das Parlament in den Verhandlungen für den konsequenten Einsatz von dem neusten Stand der Technik entsprechenden Technologien eingesetzt. Wir brauchen gerade in der jetzigen Krisensituation hohe Standards, die zu mehr Energieeffizienz und einer innovativen Modellpolitik führen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie verbessern.
Zusätzliche Sicherheitssysteme bei Neuwagen, wie das Antiblockiersystem ESP, erhöhen zudem die Verkehrssicherheit. Die systematische Überwachung des Reifendrucks ist in Punkto Sicherheit wichtig, denn zu geringer Luftdruck ist eine häufige Unfallursache."






