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02. März 2009
 
Wichtiges Signal für den Tierschutz
Binnenmarktausschuss für Handelsverbot von Robbenprodukten
robbe_klein.jpgZur Abstimmung des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz über ein Handelsverbot mit Robbenerzeugnissen erklärt Heide Rühle, binnenmarktpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:

Es ist ein gutes und wichtiges Signal für den Tierschutz, dass sich der federführende Binnenmarktausschuss heute für ein europaweites Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte ausgesprochen hat. Der Schritt war überfällig: In den USA und einem Teil der EU-Länder ist der Verkauf von Robbenfellen längst verboten.

Durch die geplanten Import- und Handelsbeschränkungen soll die grausame Jagd auf Robben begrenzt werden. Zahlreiche Unterschriftenaktionen und Petitionen zeigen: vielen Bürgerinnen und Bürgern ist das Handels- und Importverbot ein wichtiges Anliegen.

Bereits am 15. September 2006 unterzeichneten 425 Mitglieder des Parlaments eine schriftliche Erklärung zum Verbot von Robbenerzeugnissen in der Europäischen Union. Das Parlament verpflichtete daraufhin die Kommission mit einer Entschließung, endlich zu handeln und einen Gesetzentwurf vorzulegen.

Der Gesetzentwurf soll Anfang April im Plenum abgestimmt werden. Wir GRÜNEN werden uns dafür einsetzen, dass das Handels- und Einfuhrverbot nicht mehr verwässert, sondern schnell und verbindlich umgesetzt wird.

>> Mehr zum Thema Robben auf der Homepage von GREENPEACE


>> Originaldokument: der Berichtsentwurf des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz

 

 

(Foto: obivan/ photocase.com)