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Das Geschäft mit der Ware Mensch
Heide Rühle zu Gast bei der Europaunion Stuttgart
menschenhandel_panchen.jpg„Menschenhandel ist verboten"
(Artikel 5 Absatz 3 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union)

Die Opfer von Menschenhandel sind überwiegend Frauen und Mädchen, die in die Prostitution gezwungen werden oder deren Arbeitskraft ausgebeutet wird. Im Jahr 2007 wurden 689 Opfer des Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und 92 zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft in Deutschland ermittelt (Quelle: Bundeskriminalamt, Menschenhandel - Bundeslagebild 2007). Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Verlässliche Daten zum Menschenhandel gibt es nicht. Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit fast 700.000 Frauen und Mädchen jedes Jahr verschleppt und zur Prostitution gezwungen wurden. In Europa sollen es laut dem Bericht der Parlamentarischen Versammlung vom Januar 2002 allein 500.000 Frauen und Mädchen sein.

In Europa sind vor allem die reichen, westlichen Mitgliedsstaaten Zielländer für den Menschenhandel. Die Opfer kommen überwiegend aus Ost- und Südosteuropa.

Was tut die Europäische Union gegen den Menschenhandel? Welche rechtlichen Instrumente stehen auf Europäischer Eben zur Bekämpfung des Menschenhandels zur Verfügung? Und wie gehen wir in Europa mit den Opfern um?

Diese Fragen diskutieren wir gemeinsam mit der Europaabgeordneten  Heide Rühle (Fraktion GRÜNE/EFA im Europäischen Parlament) am Freitag, 12. September um 19 Uhr im Ratskeller, Rathaus Stuttgart.



(Foto: photocase.com/ panchen)