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Kommission ernennt "Grüne Hauptstadt Europas"
Städte können sich über ein Online-Formular für 2010 und 2011 um den Titel "Grüne Hauptstadt Europas" bewerben
egc_logo.jpgDie Kommission vergibt eine neue Auszeichnung: die Ernennung zur „Grünen Hauptstadt Europas". Die Auszeichnung wird alljährlich der Stadt verliehen, die bei der Umweltfreundlichkeit des städtischen Lebens eine Vorreiterrolle spielt.

Jede europäische Stadt mit mehr als 200 000 Einwohnern kann sich um die Auszeichnung bewerben; die Sieger für die Jahre 2010 und 2011 werden im Laufe dieses Jahres von einer Jury benannt. Die Auszeichnung soll dazu beitragen, die Städte attraktiver und gesünder - mit anderen Worten „lebenswert" - zu machen.

Vorreiter im Umweltschutz


Ab 2010 wird jedes Jahr eine europäische Stadt in Europa zur „Grünen Hauptstadt Europas" gewählt. Vergeben wird die Auszeichnung an eine Stadt, die dauerhaft hohen Umweltstandards genügt, sich ständig in ehrgeizigen Maßnahmen engagiert, die Verbesserung der Umwelt und die nachhaltige Entwicklung fördert, anderen Städten als Vorbild dient und zur Verbreitung nachahmenswerter Verfahren in allen europäischen Städten beitragen kann.

Das Europa der Städte


Mit der Wahl zur „Grünen Hauptstadt Europas" sollen diese Bemühungen gefördert und anerkannt werden. Die Auszeichnung zeigt, dass eine Stadt Umweltprobleme lösen will und auch kann, um die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern und die Belastung der globalen Umwelt einzudämmen. Zudem bietet sie den Städten einen Anreiz, Ideen und bewährte Verfahren auszutauschen und gleichzeitig an einem freundschaftlichen Wettbewerb teilzunehmen.

Die grünen Städte von morgen


Alle europäischen Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern können sich mit dem Online-Antragsformular um die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas" bewerben. Die eingegangenen Anträge werden anhand von zehn Umweltkriterien wie Klimaschutz, Verkehr, Luftqualität, Abfallbehandlung oder Wasserbewirtschaftung geprüft. Stichtag für die Antragseinreichung für 2010 und 2011 ist der 1. Oktober 2008; die Entscheidung der Jury ergeht im Laufe dieses Jahres.

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Europäischen Kommission, der Europäischen Umweltagentur, des Internationalen Rates für lokale Umweltinitiativen (ICLEI), des Europäischen Verbands für Verkehr und Umwelt (T&E), der Vereinigung der Hauptstädte der Europäischen Union (UCEU) und des Ausschusses der Regionen.

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