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17. 12. 07
 
Irreführende Werbung
Deutschland beim Verbraucherschutz im Rückstand
Foto: photocase.de/alex_2.0Knapp zwei Wochen vor Weihnachten traten in der Europäischen Union strenge Vorschriften in Kraft, mit denen irreführende Werbung und aggressive Verkaufspraktiken unterbunden werden sollen.

Die Richtlinie gegen unlautere Werbung (2005/29) enthält eine schwarze Liste für Werbepraktiken, die auf keinen Fall angewandt werden dürfen. Danach sollen unter anderem Produkte künftig nicht mehr als kostenlos beworben werden, wenn sie es nicht sind.

Verboten sind auch Lockangebote, die nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden sind oder der Hinweis „Sie haben gewonnen", obwohl es überhaupt keinen Preis gibt oder der Kunde erst ein Produkt kaufen muss, um den Preis zu erhalten.

Gegen Deutschland wurde ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, da die Richtlinie noch immer nicht vollständig umgesetzt wurde.

>> Schwarze Liste verbotener Werbepraktiken

>> Broschüre der Europäischen Kommission zur neuen Richtlinie

>> Weitere Verbaucherschutzthemen auf www.heide-ruehle.de