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Abpfiff für Kinder-Ausbeutung im Fußball
Schriftliche Erklärung zum Kampf gegen den Handel mit und die Ausbeutung von Kindern im Fußball

Sie werden mit dem Versprechen, die Armut hinter sich zu lassen und eine Karriere als Fußballspieler starten zu können von kriminellen Spielervermittlern nach Europa gelockt, wo Sie oft unter menschenunwürdigen Bedingungen ausgebeutet werden. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika könnte diese Entwicklung noch verstärken, da Spielervermittler die steigende Popularität des Sports bei Kindern noch stärker ausnutzen könnten. Gleichzeitig bietet das größte Sportereignis der Welt aber auch eine gute Gelegenheit, auf dieses Problem aufmerksam zu machen und es offensiv anzugehen.

Leider hat der Milliardenbetrieb Fußball bisher nicht den Willen aufgebracht, dem Missbrauch entschieden entgegenzutreten. Daher hat Heide Rühle zusammen mit anderen Europa-Abgeordneten eine schriftliche Erklärung unterzeichnet. Ziel der Erklärung: Der Handel und die Ausbeutung von Kindern im Fußball sollen gestoppt werden. Die Parlamentarier fordern die Fußballverbände auf, mögliche Sanktionen gegen Fußballclubs und Spieler-Agenten zu verhängen, die in solchen Machenschaften verstrickt sind. Außerdem treten sie für einen Sonderfonds zur Finanzierung von Vorbeugeprogrammen in den Ursprungsländern ein.

>> Schriftliche Erklärung zum Kampf gegen den Handel mit und die Ausbeutung von Kindern im Fußball (PDF)

>> Informationen der UEFA zum Kampf gegen den Handeln mit Kindern im Fußball