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24.Apr.2007
 
Bargeldloser Zahlungsverkehr wird einfacher und günstiger
Europaparlament beschließt Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum
Während der Euro als einheitliche Währung Bargeldzahlungen über nationale Grenzen hinweg vereinfacht habe, käme es bei Überweisungen, Kartenzahlungen und Lastschriften nach wie vor zu Problemen, so Rühle. Dies verkompliziere Urlaubsreisen, Auslandsaufenthalte und den grenzüberschreitenden Handel.

"Durch die Schaffung eines europäischen Zahlungsverkehrsraums können voraussichtlich ab 2010 nationale und grenzüberschreitende Transaktionen auf demselben Weg durchgeführt werden und Zahlungskarten - wie etwa die deutsche EC-Karte - ohne Schwierigkeiten in ganz Europa eingesetzt werden", erläuterte Rühle. Davon profitierten Verbraucher, Unternehmen und trotz hoher Anfangsinvestitionen mittelfristig auch die Banken.

Verbraucher- und Datenschutz erhalten

"Allerdings müssen wir bei der Umsetzung darauf achten, dass höhere Verbraucherstandards in einzelnen EU-Staaten nicht verwässert werden", machte Rühle deutlich. Dies gelte etwa für das deutsche Lastschriftverfahren, das im europäischen Vergleich besonders verbraucherfreundlich und unbürokratisch sei. Heide Rühle forderte außerdem, dass im Bereich des Datenschutzes im SWIFT-Finanznetzwerk hohe Standards sichergestellt werden: "Es muss verhindert werden, dass Geheimdienste unter dem Aufhänger der Terrorbekämpfung auf sensible Bankdaten zugreifen können."