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12.Apr.2007
 
Wichtiges Signal für den Tierschutz
Binnenmarktausschuss stimmt für Handelsverbot von Katzen- und Hundefellen
"Diese Entscheidung ist wichtig, werden doch Jahr für Jahr Millionen Katzen und Hunde unter oft grauenhaften Bedingungen gehalten und getötet, um ihr Fell zu verarbeiten und nach Europa zu exportieren", so Rühle. Die Grünen hätten sich deshalb schon lange für ein solches Verbot eingesetzt, ebenso wie zahllose Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Unterschriftenaktionen und Petitionen Gehör verschafft hätten.

Erfreulich ist Rühles Sicht, dass die Europaabgeordneten für ein vollständiges Handelsverbot gestimmt und damit den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ausnahmeregelungen eine "klare Absage" erteilt haben. Denn solche Schlupflöcher hätten Missbrauch Tür und Tor geöffnet, so die grüne Europaabgeordente.

"Die heutige Entscheidung ist ganz im Sinne der Verbraucher, da vielen Bürgern beim Kauf von Produkten wie Mänteln, Tierfiguren oder Schlüsselanhängern bislang nicht bewusst war, dass dafür Hunde- und Katzenfelle verarbeitet wurden", sagte Rühle. Allzu oft hätten Händler den bestehenden freiwilligen Verhaltenskodex unterlaufen und Hunde- und Katzenfelle ohne Kennzeichnung oder unter falscher Etikettierung auf den Markt gebracht.

"Endlich hat auch Europa diesen wichtigen Schritt für den internationalen Tierschutz getan und folgt damit anderen Ländern wie den USA oder Australien, die schon vor Jahren ein solches Verbot eingeführt haben", erklärte Rühle abschließend.