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Fußball verbindet – Heide Rühle Patin beim Blaubeurener 24-Stunden-Kick
In diesem Jahr hat die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Lande die Akteure noch mehr beflügelt, die 24 Stunden durchzuhalten. Das Besondere an diesem Fußballspiel: Der Einsatzwille und die Leidenschaft der Spieler dient einem Guten Zweck. Jeder Spieler sucht sich im Vorfeld sogenannte „Paten“, die ihm jedes seiner Tore mit einem bestimmten Geldbetrag entlohnen.

Die gesammelten Spenden, in diesem Jahr rund 15.000 Euro, kommen einem Altenheim und einem Heim für Straßenkinder PANACED im Süden Argentiniens zugute. In diesem Jahr soll die Weiterbeschäftigung einer Kinderpsychologin ermöglicht werden. Und für das Altenheim und das Gemeindezentrum stehen intensive Sanierungen an. Das Projekt wird von Pfarrer Kalmbach geleitet, der vielen der Spieler persönlich bekannt ist. So kann die sinnvolle Verwendung der Spenden garantiert werden. Organisiert wird das Ganze von den beiden Mannschaften, die gegeneinander antreten: das evangelische Jugendwerk Blaubeuren und das evangelische Seminar im Kloster Blaubeuren.

Rund um die Uhr bietet der 24-Stunden-Kick ein unbeschreibliches Flair. In den Stunden nach dem Anpfiff staunt der Zuschauer über das hohe Tempo und die spielerische Klasse. Keiner schont seine Kräfte. In der Nacht dann ein anderes Bild: Weniger Party-Stimmung, abgekämpfte Akteure, aber die einzigartige Atmosphäre des "Immer-weiter". Noch immer sind unterstützende Zuschauer da, und sie alle denken: Dass muss man einfach erlebt haben! Und schließlich der Morgen: Keiner weiß, woher die Spieler ihre neuen Kräfte nehmen, aber das Tempo zieht wieder an, und pünktlich zur spannenden Schlussphase gibt jeder nochmal alles. Und wie viel "alles" nach 24 Stunden noch ist, versetzt das Publikum schon wieder in Staunen.

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