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Instrument für die wirtschaftliche Zusammenarbeit (DCI)

Laufzeit

  • 2007-2013

Fördermittel

  • 16 897 Mio. EUR

Förderfähige Länder

Die Gemeinschaft finanziert Maßnahmen zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern und in Entwicklung befindlichen Gebieten und Regionen, die in der Liste der Hilfeempfänger des Ausschusses für Entwicklungshilfe der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD/DAC) aufgeführt sind (nachstehend "Partnerländer und -regionen" genannt). Die Kommission aktualisiert die Länder regelmäßig auf Grundlage der OECD/DAC-Liste: http://www.oecd.org/dac/stats/daclist.

Die Gemeinschaft finanziert thematische Programme in Ländern, Gebieten und Regionen, die im Rahmen eines geografischen Programms förderfähig sind oder die für eine geografische Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) in Betracht kommen. Eine Region ist als eine geografische Einheit definiert, die mehr als ein Entwicklungsland umfasst.

Förderfähige Länder im Rahmen der geographischen Programme:

  • Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Cuba, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay, Venezuela
  • Asien: Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Kambodscha, China, Indien, Indonesien, Demokratische Volksrepublik Korea, Laos, Malaysia, Malediven, Mongolei, Myanmar/Birma, Nepal, Pakistan, Philippinen, Sri Lanka, Thailand, Vietnam
  • Mittelasien: Kasachstan, Kirgisische Republik, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan
  • Naher und Mittlerer Osten: Iran, Irak, Oman, Saudi-Arabien, Jemen,
  • Südafrika: Südafrika

Förderfähige Länder im Rahmen der thematischen Programme

  • die oben genannten Länder der geographischen Programme
  • Länder, die über das Nachbarschaftsinstrument förderfähig sind (ENPI)
  • Länder, die für eine geographische Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischne Entwicklungsfonds (EEF) in Betracht kommen (AKP-Länder, d.h. Afrika, und überseeische Länder und Gebiete)

Förderfähige Länder im Rahmen des thematischen Programms „Staaten des AKP-Zuckerprotokolls“:

  • Staaten des AKP-Zuckerprotokolls: Barbados, Belize, Guyana, Jamaica, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago, Fidschi, Republik Kongo, Elfenbeiküste, Kenia, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Swasiland, Tansania, Sambia, Simbabwe.

Ziele

  • Konsolidierung und Unterstützung der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der verantwortungsvollen Staatsführung, der Gleichstellung der Geschlechter und der darauf gerichteten Instrumente des Völkerrechts;
  • Förderung einer nachhaltigen Entwicklung — einschließlich der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte — der Partnerländer und -regionen und insbesondere der am meisten benachteiligten Länder unter ihnen;
  • Förderung ihrer harmonischen, schrittweisen Eingliederung in die Weltwirtschaft;
  • Beitrag zur Entwicklung internationaler Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Qualität der Umwelt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der weltweiten natürlichen Ressourcen, um eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen, wozu auch Maßnahmen gegen Klimaänderungen und gegen den Verlust biologischer Vielfalt gehören; und
  • Stärkung der Beziehungen zwischen der Gemeinschaft und den Partnerländern und -regionen.

Geographische Programme

Die geographischen Programme fördern Maßnahmen in den folgenden Bereichen:

  • Menschliche Entwicklung (v.a. Gesundheit und Bildung)
  • Sozialer Zusammenhalt und Beschäftigung
  • Staatsführung, Demokratie, Menschenrechte und Unterstützung institutioneller Reformen
  • Handel und regionale Integration
  • Umwelt und nachhaltige Entwicklung natürlicher Ressourcen
  • Wasser und Energie
  • Infrastruktur, Kommunikation und Verkehr
  • Situationen nach Krisen und instabile Staaten
  • Ländliche Entwicklung, Raumplanung, Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

Konkrete Informationen zu den Maßnahmen in den einzelnen Förderbereichen sowie zusätzliche Länderschwerpunkte können dem Programmtext entnommen werden.

Thematische Programme

Des Weiteren beinhaltet DCI thematische Programme

  • In die Menschen investieren (Gute Gesundheit für alle; Bildung, Wissen und Fähigkeiten; Gleichstellung der Geschlechter; Weitere Aspekte der menschlichen und sozialen Entwicklung)
  • Umweltschutz und nachhaltige Bewertschaftung natürlicher Ressourcen, einschließlich Energie 
  • nichtstaatliche Akteure und lokale Behörden im Entwicklungsprozess
  • Ernährungssicherheit
  • Migrations- und Asylpolitik
  • Staaten des AKP-Zuckerprotokolls

Antragsberechtigte

  • Partnerländer und -regionen und deren Organe;
  • dezentrale Gebietskörperschaften der Partnerländer wie Gemeinden, Provinzen, Bezirke und Regionen;
  • gemeinsame Einrichtungen der Partnerländer und -regionen und der Gemeinschaft;
  • internationale Organisationen, einschließlich regionaler Organisationen, Organisationen, Dienste und Missionen des VN-Systems, internationaler und regionaler Finanzinstitutionen und Entwicklungsbanken, sofern sie einen Beitrag zur Verwirklichung der Ziele des DCI leisten;
  • die Organe und Einrichtungen der Gemeinschaft ausschließlich im Rahmen der Durchführung von flankierenden Maßnahmen;
  • Ämter und Agenturen der Europäischen Union;
  • folgende Einrichtungen und sonstige Stellen der Mitgliedstaaten, der Partnerländer und -regionen sowie aller anderen Drittstaaten, die die Regeln für den Zugang zur Außenhilfe erfüllen, sofern sie einen Beitrag zur Verwirklichung der Ziele des DCI leisten:
  • öffentliche oder halböffentliche Einrichtungen, lokale Behörden sowie deren Zusammenschlüsse oder Vertretungen;
    • Gesellschaften, Unternehmen und andere private Einrichtungen und Wirtschaftsbeteiligte;
    • Finanzinstitutionen, die Privatinvestitionen in den Partnerländern und -regionen tätigen, fördern und finanzieren;
    • natürliche Personen
    • nichtstaatliche Akteure, insbesondere: Nichtregierungsorganisationen, Organisationen der indigenen Völker, Organisationen nationaler und/oder ethnischer Minderheiten, lokale Berufsverbände und Bürgergruppen, Kooperativen, Gewerkschaften, Organisationen der Wirtschafts- und Sozialakteure, Organisationen zur Bekämpfung von Korruption und Betrug und zur Förderung verantwortungsvoller Staatsführung, Bürgerrechtsorganisationen und Organisationen zur Bekämpfung der Diskriminierung, lokale Organisationen (einschließlich Netzwerke), die im Bereich der regionalen dezentralen Zusammenarbeit und Integration tätig sind, Verbraucherverbände, Frauen- und Jugendorganisationen, Ausbildungs-, Kultur-, Forschungs- und wissenschaftliche Organisationen, Hochschulen, Kirchen und religiöse Vereinigungen oder Gemeinschaften, Medien sowie alle nichtstaatlichen Vereinigungen und unabhängigen Stiftungen, einschließlich unabhängiger politischer Stiftungen, die einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des DCI leisten können.

Antragsfristen

Fristen finden sich auf der EuropeAid-Webseite der Europäischen Kommission http://ec.europa.eu/europeaid/cgi/frame12.pl.

Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie in dem folgenden Dokument: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_378/l_37820061227de00410071.pdf