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Europa für Bürgerinnen und Bürger
Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft

Laufzeit

  • 2007-2013

Fördermittel

  • Gesamtbudget 215 Mio. €

  • Verteilung auf einzelne Aktionen:

    • Aktion 1: ca. 45 % des Gesamtbudgets;
    • Aktion 2: ca. 31 % des Gesamtbudgets;
    • Aktion 3: ca. 10 % des Gesamtbudgets
    • Aktion 4: ca. 4 % des Gesamtbudgets

Ziele

  • Bürgern die Möglichkeit zur Interaktion und zur Partizipation an einem immer engeren Zusammenwachsen eines demokratischen und weltoffenen Europas, das geeint und reich in seiner kulturellen Vielfalt ist, geben und damit die Entwicklung des Konzepts der Bürgerschaft der Europäischen Union fördern;
  • ein Verständnis für eine europäische Identität entwickeln, die auf gemeinsamen Werten, gemeinsamer Geschichte und gemeinsamer Kultur aufbaut;
  • bei den Bürgern ein Verständnis für die gemeinsame Verantwortung ür die Europäische Union fördern;
  • die Toleranz und das Verständnis der europäischen Bürger füreinander vergrößern, dabei die kulturelle und sprachliche Vielfalt achten und fördern und zugleich zum interkulturellen Dialog beitragen 

Maßnahmen

Aktion 1: Aktive Bürger für Europa

  • Städtepartnerschaften
  • Bürgerprojekte und flankierende Maßnahmen

Aktion 2: Aktive Zivilgesellschaft in Europa

  • Strukturförderung für Forschungseinrichtungen, die sich mit europäischen öffentlichen Politiken beschäftigen (Think-Tanks)
  • Strukturförderung für Organisationen der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene
  • Unterstützung für Initiativen von Organisationen der Zivilgesellschaft.

Aktion 3: Gemeinsam für Europa

  • Veranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirkung, wie z.B. Gedenkfeiern, Preisverleihungen, künstlerische Veranstaltungen, europaweite Konferenzen
  • Studien, Erhebungen und Meinungsumfragen
  • Informations- und Verbreitungsinstrumente.

Aktion 4: Aktive europäische Erinnerung

  • Maßnahmen zur Erhaltung der wichtigsten mit Massendeportationen in Verbindung stehenden Stätten und Mahnmalen, der früheren Konzentrationslager und anderer großer nationalsozialistischer Stätten der Massenvernichtung und des Leidens sowie der Archive, in denen diese Ereignisse dokumentiert sind, und zur Wahrung des Gedenkens an die Opfer sowie an diejenigen, die unter extremen Bedingungen Menschen vor dem Holocaust gerettet haben.
  • Maßnahmen zum Gedenken an die Opfer der mit dem Stalinismus verbundenen Massenvernichtungen und Massendeportationen sowie zur Erhaltung der Gedenkstätten und Archive, die diese Ereignisse dokumentieren.

Antragsberechtigte

Das Programm steht allen Akteurinnen und Akteuren offen, die die aktive europäische Bürgerschaft fördern, insbesondere:

  • lokalen Gemeinschaften,
  • Forschungseinrichtungen, die sich mit europäischen öffentlichen Politiken beschäftigen (Think-Tanks),
  • Bürgergruppen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, wie z. B. Nichtregierungsorganisationen, Plattformen, Netzwerken, Vereinigungen und Verbänden, Gewerkschaften usw.

Antragsfristen

Fristen werden auf der Webseite der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Informationen

Weitere Informationen können dem folgenden Dokument entnommen werden: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_378/l_37820061227de00320040.pdf